13.10.02

Bye, bye, Blogspot aka Blogger.
Ich möchte euern Server nicht mehr belasten, daher wechsel ich jetzt zu einem anderen Anbieter.

Mein Weblog ist nun unter weblog.nyger.de zu finden.

12.10.02

Der Betreiber des Weblogs Kairos, JB O, wollte gern wissen, was ich hier so verzapfe. Da er ein sehr "verrostetes" Deutsch spricht, hat er den Babelfisch benutzt.
Damit ich auch weiß, ob der das richtig übersetzt hat, hab ich das gleich wieder zurückübersetzt.:
Von den Beschaffenheit über hl das Liturgie:
2. Im Liturgie besonders im heiligen Opfer des Eucharistie, führt sich die Arbeit unserer Freigabe durch.
4. Zuverlässig erklärt der heilige Rat schließlich der übermäßigen Quantität daß die heiligen Nuss/Mutter Kirche preise das gleiche Recht und die gleiche Ehre allen erlaubterweise anerkannten rites. Es ist ihr Wille, daß diese rites zukünftig empfingen gefördert werden und in jeder Weise, und es ist ihr Wunsch, den sie, insoweit es Dringlichkeit tut Zustände und Notwendigkeiten des Geschenkes mit neuer Stärke überprüft in ihrem vollständigen Umfang in Übereinstimmung mit dem Geist der gesunden übermäßigen Quantität und betreffend ausgerüstet werden.
Nach der Wahl ist halt doch nicht vor der Wahl. In der bekannten Verschweigetaktik war auf einmal die Abschaffung bzw. Reduzierung des Ehegattensplittings auf dem Tisch. So nach dem Motto: Jetzt habt ihr uns gewählt, und jetzt kriegt ihr das, egal ob ihr es wollt oder nicht. Motor sind vor allem die Grünen, aber auch die SPD schien zunächst nicht abgeneigt. Auch Merkel trat zum Dolchstoß gegen das Splitting an.

Doch inzwischen mehren sich die besonnenen Stimmen: Finanzminister Hans Eichel (SPD) hat sich gegen eine Reduzierung des Splittings ausgesprochen. Auch in der SPD-Führung rumort es: "Dem Vernehmen nach rückt auch die SPD-Führung zunehmend davon ab. „Das bringt nichts als Ärger“, hieß es nach mehreren Beratungsrunden bei der SPD.", so in einem FAZ-Artikel von heute.
Und nach Informationen der Welt möchte die CDU/CSU das Thema massiv in ihre Oppositionsarbeit einbringen. Stoiber bezeichnete die Absichten von Rot-Grün einen "Angriff auf die Familien in Deutschland".

Heike Göbel stellt in der FAZ von heute die Frage, ob der Vorschlag überhaupt verfassungsfest sei. Und in der selben Ausgabe findet sich ein einseitiges Plädoyer für den Schutz von Ehe und Familie vom Verfassungsrichter Prof. Udo DiFabio:
Die traditionelle Form des Zusammenlebens in Familien, die durch Ehe gestiftet und mit Kindern bereichert sind, entspricht dem Kernanliegen des Artikels 6.

Quellen:
Faz vom 12.10.02: Koalitionsverhandlungen - Grünen-Chefin Roth: „Jetzt geht's ans Eingemachte"
Faz vom 12.10.02: Grüne Zwangsfreiheit für die Hausfrau - von Heike Göbel
Faz vom 12.10.02: Am demographischen Abgrund - Der Schutz von Ehe und Familie: Eine Wertentscheidung für die vitale Gesellschaft - vom Verfassungsrichter Udo diFabio
Welt vom 11.10.02: Union will "mit allen Mitteln" für das Ehegattensplitting kämpfen
Faz vom 07.10.02: Den Eheleuten eine freie Entscheidung ermöglichen - von Reinhard Müller

Die Artikel der FAZ sende ich auf Anfrage gerne zu.

11.10.02

Da schreibt ein Historiker aus Amerika ein Buch über die Verstrickung von Judenverfolgung und Katholizismus. Aber Goldhagen ist kein unbekannter. Hier eine Reihe von Beurteilungen anderer Historiker über seine Person:
Schon gegen Goldhagens früheres Buch "Hitlers willige Vollstrecker" (1996) hatte der Historiker Christopher R. Browning eingewandt, dass der Verfasser nahezu alle apologetischen Aussagen der seinerzeit behandelten Tätergruppe nicht wirklich gelten ließ. - Welt vom 5.10.02
Goldhagens neues Buch wird, liest man die Vorveröffentlichungen, der historischen Wahrheit wenig dienen. - Sven Felix Kellerhoff in der Welt vom 30.07.02
selbst wirre Arbeiten wie jene von Daniel Goldhagen werden zu Bestsellern, - Rolf Schneider in der Welt vom 28.08.01
Robert Gellately ist kein neunmalkluger Anfänger wie Daniel Goldhagen - Jost Nolte in der Welt vom 03.08.01
Daniel Goldhagens Folgerungen in dessen Buch „Hitlers willige Vollstrecker“ lehnt Robert Gellately im Gespräch mit dieser Zeitung kategorisch ab. Das erhöht die Glaubwürdigkeit seiner Forschungen,.. Welt vom 03.08.01
Wer den Eifer erlebt hat, mit dem sich junge Deutsche saalweise den Exorzismen des Daniel Goldhagen unterzogen, muss sich wundern - Wolfgang Büscher in der Welt vom 02.12.00
Die Diskussion um Daniel Jonah Goldhagen ist nur ein gutes Beispiel für Thesen, die die Öffentlichkeit erregen, obwohl das Fachpublikum sie für indiskutabel erklärt. - Berthold Seewald in der Welt vom 24.11.00
Daniel Goldhagen ist er [Norman Finkelstein] in inniger Feindschaft verbunden und sonderbar verwandt in seinem Hang zur Quellenvergiftung Uwe Schmitt in der Welt vom 25.08.00
Als vor zwei Jahren der amerikanische Sozialwissenschaftler Daniel J. Goldhagen unter anderem die deutschen Historiker scholt, die Geschichte von "Hitlers willigen Vollstreckern" nur unzulänglich geschrieben zu haben, gehörte Eberhard Jäckel zu den lautstärksten Kritikern. Nicht ganz zu Unrecht. Denn die Erforschung des Dritten Reiches und seiner Abgründe ist sein Lebenswerk. Welt vom 29.06.02
"Mein Buch basiert nicht auf einer einzigen zweifelhaften These, wie das von Goldhagen," - Prof. Wilson zitiert in der Welt vom 28.06.99
Scheinbar eindeutige Erklärungen, wie sie Daniel Goldhagen vor gut zwei Jahren in seinem Buch "Hitlers willige Vollstrecker" gab, verfehlen die Realität weit. - Johann Althaus in der Welt vom 10.11.98

In Anbetracht der Tatsache, dass mein Großvater an der Katholisierung einer Untergruppe des nationalsozialistischen Studentenbunds mitwirkte, mein Großonkel, heute katholischer Priester, in einer Widerstandsjugendgruppe mitarbeitete, mein Ur-Großonkel und Priester von 36-45 in Nazi-Haft saß, ist der Vorwurf Goldhagens für mich abgehakt.

Wer sich mal über das Wahlverhalten, aufgeschlüsselt nach Konfessionszugehörigkeit, informieren will, kann ich die Seite weimarer-wahlen.de empfehlen.

Neu: Siehe auch Goldhagen 2. Teil vom 16.10.02.
Ämter schieben - Kabinetts-Puzzle
Die Welt berichtet bzw. spekuliert über die ausstehenden Ministerposten. Eventuell solle Christel Riemann-Hanewinckel neue Familienminsterin werden. Eine Entscheidung, die mich sehr begeistern würde, würde dies doch einen erheblichen Qualitätssprung zu ihrer Vorgängerin Bergmann darstellen.
Ihre Rede zur Gentechnik ist ein entschiedenes Plädoyer für die Menschenwürde.
Eine Schwangerschaft ist heute weniger eine Normalität als Risiko bis Krankheit!
Schwangere haben sich zig pränatalen diagnostischen Untersuchungen zu unterziehen, über die sie oft nicht aufgeklärt werden, geschweige denn, dass ihr Einverständnis abgefragt würde.
Untersuchungen, die in der Mehrzahl nicht der Heilung und Behandlung der werdenden Mutter oder des Fötus dienen, sondern dem Erkennen von Schäden beim Fötus mit der Konsequenz seiner möglichen Abtreibung - wie etwa die Untersuchung zum Erkennen des Down-Syndroms.
Die PID ist mit der Würde des Menschen nicht vereinbar. Das menschliche Leben ist nicht in bestimmten, gewünschten Arten und Weisen zu haben.


Das lässt hoffen.
Heute ist der 40. Jahrestag der Eröffnung des 2. Vatikanischen Konzils. An dieser Stelle möchte ich einige bedenkenswerte Texte aus den Abschlussdokumenten bringen:
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Aus der Konstitution über die hl. Liturgie:
2. In der Liturgie, besonders im heiligen Opfer der Eucharistie, "vollzieht sich" "das Werk unserer Erlösung"
4. Treu der Überlieferung erklärt das Heilige Konzil schließlich, daß die heilige Mutter Kirche allen rechtlich anerkannten Riten gleiches Recht und gleiche Ehre zuerkennt. Es ist ihr Wille, daß diese Riten in Zukunft erhalten und in jeder Weise gefördert werden, und es ist ihr Wunsch, daß sie, soweit es not tut, in ihrem ganzen Umfang gemäß dem Geist gesunder Überlieferung überprüft und im Hinblick auf die Verhältnisse und Notwendigkeiten der Gegenwart mit neuer Kraft ausgestattet werden.
10. Dennoch ist die Liturgie der Höhepunkt, dem das Tun der Kirche zustrebt, und zugleich die Quelle, aus der all ihre Kraft strömt.
22. § 1. Das Recht, die heilige Liturgie zu ordnen, steht einzig der Autorität der Kirche zu. Diese Autorität liegt beim Apostolischen Stuhl und nach Maßgabe des Rechtes beim Bischof.
§ 3. Deshalb darf durchaus niemand sonst, auch wenn er Priester wäre, nach eigenem Gutdünken in der Liturgie etwas hinzufügen, wegnehmen oder ändern.
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Aus dem Dekret über die sozialen Kommunikationsmittel:
3. Die Katholische Kirche ist von Christus, dem Herrn, gegründet, um allen Menschen das Heil zu bringen, und darum der Verkündigung des Evangeliums unbedingt verpflichtet.
13. Alle Glieder der Kirche sollen einmütig und planmäßig darangehen, ohne Aufschub und mit größtem Eifer die sozialen Kommunikationsmittel in den vielfältigen Arbeiten des Apostolates, wie es Zeit und Umstände erfordern, zu benutzen und schädlichen Unternehmungen zuvorzukommen, besonders in den Gegenden, wo sittlicher oder religiöser Fortschritt erhöhte Anstrengungen erfordert.
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Aus der dogmatischen Konstitution über die Kirche:
8. Der einzige Mittler Christus hat seine heilige Kirche, die Gemeinschaft des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, hier auf Erden als sichtbares Gefüge verfaßt und trägt sie als solches unablässig9; so gießt er durch sie Wahrheit und Gnade auf alle aus. Die mit hierarchischen Organen ausgestattete Gesellschaft und der geheimnisvolle Leib Christi, die sichtbare Versammlung und die geistliche Gemeinschaft, die irdische Kirche und die mit himmlischen Gaben beschenkte Kirche sind nicht als zwei verschiedene Größen zu betrachten, sondern bilden eine einzige komplexe Wirklichkeit, die aus menschlichem und göttlichem Element zusammenwächst. Deshalb ist sie in einer nicht unbedeutenden Analogie dem Mysterium des fleischgewordenen Wortes ähnlich. Wie nämlich die angenommene Natur dem göttlichen Wort als lebendiges, ihm unlöslich geeintes Heilsorgan dient, so dient auf eine ganz ähnliche Weise das gesellschaftliche Gefüge der Kirche dem Geist Christi, der es belebt, zum Wachstum seines Leibes (vgl. Eph 4,16). Dies ist die einzige Kirche Christi, die wir im Glaubensbekenntnis als die eine, heilige, katholische und apostolische bekennen. Sie zu weiden, hat unser Erlöser nach seiner Auferstehung dem Petrus übertragen (Joh 21,17), ihm und den übrigen Aposteln hat er ihre Ausbreitung und Leitung anvertraut (vgl. Mt 28,18 ff), für immer hat er sie als "Säule und Feste der Wahrheit" errichtet (1 Tim 3,15). Diese Kirche, in dieser Welt als Gesellschaft verfaßt und geordnet, ist verwirklicht in der katholischen Kirche, die vom Nachfolger Petri und von den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird. Das schließt nicht aus, daß außerhalb ihres Gefüges vielfältige Elemente der Heiligung und der Wahrheit zu finden sind, die als der Kirche Christi eigene Gaben auf die katholische Einheit hindrängen.
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Aus der Konstitution Gaudium et Spes:
27. Zu praktischen und dringlicheren Folgerungen übergehend, will das Konzil die Achtung vor dem Menschen einschärfen: alle müssen ihren Nächsten ohne Ausnahme als ein "anderes Ich" ansehen, vor allem auf sein Leben und die notwendigen Voraussetzungen eines menschenwürdigen Lebens bedacht8. Sonst gleichen sie jenem Reichen, der sich um den armen Lazarus gar nicht kümmerte9. Heute ganz besonders sind wir dringend verpflichtet, uns zum Nächsten schlechthin eines jeden Menschen zu machen und ihm, wo immer er uns begegnet, tatkräftig zu helfen, ob es sich nun um alte, von allen verlassene Leute handelt oder um einen Fremdarbeiter, der ungerechter Geringschätzung begegnet, um einen Heimatvertriebenen oder um ein uneheliches Kind, das unverdienterweise für eine von ihm nicht begangene Sünde leidet, oder um einen Hungernden, der unser Gewissen aufrüttelt durch die Erinnerung an das Wort des Herrn: "Was ihr einem der Geringsten von diesen meinen Brüdern getan habt, das habt ihr mir getan" (Mt 25,40). Was ferner zum Leben selbst in Gegensatz steht, wie jede Art Mord, Völkermord, Abtreibung, Euthanasie und auch der freiwillige Selbstmord; was immer die Unantastbarkeit der menschlichen Person verletzt, wie Verstümmelung, körperliche oder seelische Folter und der Versuch, psychischen Zwang auszuüben; was immer die menschliche Würde angreift, wie unmenschliche Lebensbedingungen, willkürliche Verhaftung, Verschleppung, Sklaverei, Prostitution, Mädchenhandel und Handel mit Jugendlichen, sodann auch unwürdige Arbeitsbedingungen, bei denen der Arbeiter als bloßes Erwerbsmittel und nicht als freie und verantwortliche Person behandelt wird: all diese und andere ähnliche Taten sind an sich schon eine Schande; sie sind eine Zersetzung der menschlichen Kultur, entwürdigen weit mehr jene, die das Unrecht tun, als jene, die es erleiden. Zugleich sind sie in höchstem Maße ein Widerspruch gegen die Ehre des Schöpfers.
Der Beweis:
Was wir alle schon gewußt haben, dass aus der Frau der Übel hervorgegangen ist, ist jetzt wissenschaftlich bewiesen. Wir brauchen also nicht auf das Buch Genesis hinzuweisen, sondern auf folgende stringente Beweisführung.

10.10.02

Ein Lutheraner über die Katholizität der Kirche:
Die Kirche des Neuen Testaments, nicht mehr eine Landeskirche, sondern eine Kirche aller Völker, einer Kirche, die ihre Kinder in allen Landen hat und aus allen Landen sammelt, die Eine Herde des Einen Hirten, aus mancherlei Stall zusammengeführt (Joh 10,16), die allgemeine, die wahrhaft katholische Kirche, die alle Zeiten durchströmt und aus allen Völkern Zufluß hat - sie ist der große Gedanke, der noch in der Erfüllung ist, das Werk Gottes in der letzten Stunde der Welt, der Lieblingsgedanke aller Heiligen im Leben und im Sterben, für den sie lebten und leben, starben und sterben - der Gedanke, welcher die Mission durchdringen muß, oder sie weiß nicht, was sie ist und was sie soll. Denn die Mission ist nichts als die Eine Kirche Gottes in ihrer Bewegung, die Verwirklichung einer allgemeinen, katholischen Kirche.
Wohin die Mission dringt, da stürzen die Zäune nieder, die Völker von Völkern trennen; wohin sie kommt, macht sie nahe, was vorhin ferne und weit getrennt war; wo sie Platz greift, erzeugt sie jene wunderbare Einigkeit, welche "das Volk aus aller Welt Zungen" fähig macht, einander zu verstehen in allen Stücken.

Wilhelm Löhe war ein pietistisch-lutheranischer Pastor aus Franken.
Quelle: evangelische Kommunität St. Michael
Ein englischer Artikel über das Wirken Löhe aus dem Center for Theology
Some words to my english readers:
I took only a short look in the catholic weblog community but I found the confirmation of the law: "When two Catholics are coming together you can be sure that there will a division which only the holy father can hold up." I want to greet every catholic blogger and tell them: "Your dissent is not my dissent, your fight is not my fight."

So the only criteria for the Catholic doctrine is the teaching of the church and not the words of xy.

God bless ;)
Heiligsprechungs-Special (3. Teil):
Die Tagespost
„Meister der Heiligkeit“ zur Ehre der Altäre erhoben
Die Massen auf dem Petersplatz und der Via della Conciliazione nahmen die Worte des Papstes dankbar auf. Zufriedenheit und Freude kennzeichnete die Stimmung unter den Gläubigen, die selber dafür sorgten, ganz Rom den „Stil“ des Opus Dei zu demonstrieren: Keine Banner oder Spruchbänder, keine Berge von Müll am Ende der Veranstaltung, Applaus, aber keine Sprechchöre oder frenetischer Jubel.
Eine Geheimorganisation an den Schaltstellen der Macht? - von Prof. Manfred Spieker
Der Einwand, geheimbündlerische Eroberungsstrategien würden ja wohl kaum Gegenstand von Publikationen werden, zwingt dazu, die Praxis und die Geschichte des Opus Dei zu betrachten. Da ist genau jene Pluralität politischer Optionen zu finden. Sie war für Escrivá nie ein Problem. Schon unter der Diktatur Francos in Spanien gab es Mitglieder des Opus Dei, die als Minister seinem Kabinett angehörten, dabei allerdings die Öffnung Spaniens hin zu Europa einleiteten, aber auch solche, die sich in der Opposition engagierten, weil sie das Franco- Regime nicht für reformierbar hielten.
Was mir heute aufgefallen ist: Der katholische Fernsehsender EWTN (sprich iieh-dubelju-tea-än oder e-we-te-en) hat endlich eine deutsche Homepage, nachdem er schon seit längerem sendet.
"I know Sunday mornings are busy, but how about the rest of the week."
Our Men in Black - die kultige Seite von einigen amerikanischen Priestern.
Wo wir gerade bei Licht in der Dunkelheit sind. Soeben habe ich in der Kölner Kirchenzeitung eine erfreuliche Nachricht gelesen:
Die Fuldaer Predigt gibt dem BDKJ zu denken
Der BDKJ-Vorsitzende in der Erzdiözese Köln kommentiert die heftig attackierte Predigt von Kardinal Meisner.
O-Ton: Es ist nicht unsere Absicht, dem Bischof mit wütendem Protest entgegen zu treten. Wir suchen vielmehr das Gespräch. Der BDKJ vertritt rund 50 000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Erzbistum Köln. Viele sind zweifellos darunter, denen der Glaube erst noch wenig vertraut ist. Ohne ihre Mitgliedschaft in einem katholischen Jugendverband wäre diesen jungen Menschen jedoch jede Chance verwehrt, in ihrem Leben Jesus Christus entdecken und die Kirche kennen lernen zu können. Als Verband wollen wir auch für diese da sein, weil wir unser Tun als evangelisierendes Handeln in der Welt begreifen.

So etwas läßt hoffen, wenngleich den Worten Taten folgen müssen.
Tradition - Traditionalist - Rückwärtsgewandt - neues Leben für die Kirche?
Wie das Weblog Ad Orientem mitteilt, fand in Schottland am 21. September zum ersten Mal seit 18 Jahren eine reguläre Messe im Tridentischen Ritus statt. Für den 1988 verstorbenen Schriftsteller Bruce Marshall eine verspätete Freude - er setzte sich nach dem Konzil und seiner darauffolgenden Glaubenskrise für Una Voce ein, die auch diese Messe initiiert hatten.

Mir selber bedeutet der tridentinische Ritus nicht mehr als der des Novus Ordo, weiss aber, dass diese Meldung viele meiner Leser interessieren wird. ;)
Special zur Heiligsprechung von Josemaria Escriva de Balaguer (Teil 2)
Radio Vatikan:
Allgemeine Hinweis und Biographie
Die Berichterstattung
Natürlich habe es auch Missverständnisse und Schwierigkeiten gegeben, sagte der Papst und spielte damit auf Kritik gegenüber dem Opus-Dei-Gründer an, aber „der Herr reinigt diejenigen, die er einlädt ihm zu folgen".
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Kölner Kirchenzeitung:
„Bis zum direkten Anschauen der Sonne . . .“
Wer Escriva de Balaguer kennen lernen oder verstehen will, sollte sich nicht mit Schwarz- weiß Malerei zufrieden geben oder sich nur auf Etiketten beschränken, die man dem Opus Dei und seinen Mitgliedern wie Aussätzigen um- und anhängt. Natürlich ist das auch in der gegenwärtigen Kirche Deutschlands nicht jedermanns Sache sich seine Losung zu eigen zu machen „der Kirche zu dienen, wie die Kirche will, dass man ihr dient“.
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Zenit.org
Bericht über die Zeremonie
Bereits vor dem Zweiten Vatikanum verkündete Escrivá, dass alle Christen zur Heiligkeit berufen seien und zur Errettung des Menschengeschlechtes beitragen müssten, so der Papst in seiner Predigt, denn Heiligkeit sei kein Privileg oder Vorrecht der Priester und Ordensleute.
Über die Heilung von Dr. Nevado
Rezension über Escriva-Buch von Kardinal Ratzinger
Daten und Zahlen zur Heiligsprechung Escrivas
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Stephanscom.at (Erzdiözese Wien)
Bericht über die Heiligsprechung
Für Escriva seien das innere Leben, die Beziehung zu Gott, das Leben in Familie, Beruf und Gesellschaft keine getrennten Sektoren, sondern bildeten "eine einzige, heilige und von Gott erfüllte Existenz".

9.10.02

Special zur Heiligsprechung von Josemaria Escriva de Balaguer - Licht in der Dunkelheit
Die Welt:
Der Adler am Ziel - Reflexionen über Heiligsprechungen:
Denn man kann und muss den Bischöfen und Christen zu Recht ja vieles vorwerfen.
Umso geheimnisvoller ist es dennoch, wie es der Kirche immer wieder gelungen ist und gelingt, wahre Gottesmenschen hervorzubringen, die schließlich "wie Adler fliegen, anstatt wie Hennen zu flattern", wie es Josemaría Escrivá einmal ausdrückte.

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Die Tagespost
To come (Seite ist im Moment down, es kommt eine Microsoft Fehlermeldung)
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Kath.net
42 Kardinäle und 470 Bischöfe bei Heiligsprechung von Escrivá
Bericht über die Dankmesse am Montag
Die Predigt des Papstes - in der Übersetzung des Opus Dei-Schweiz
Das Spiel mit den Zahlen - Kath.net-Kommentar zur Teilnehmerzahl bei der Heiligsprechung
Etwa 300.000 Menschen bei Heiligsprechung des Opus-Dei- Gründers - Papst über Escrivá: Auch heute ist seine Lehre aktuell und dringend.
Opus Dei-Kritikerin unterstützt Heiligsprechung - Maria del Carmen Tapia trat 1966 aus dem Opus Dei aus. Die morgige Heiligsprechung von Josemaria Escriva befürwortet sie.

Andere Artikelhinweise bitte in die Kommentare schreiben.

8.10.02

Ok, Analyse erfolgreich: Es handelt sich um den Virus Tanatos.1 bzw. Bugbear.
Für alle, die sich durch E-Mail-Viren öfter mal genervt fühlen, empfehle ich den Kauf des E-Mail-Clients The Bat!. Dieses Programm verwendet einen eigenen HTML-Interpreter und läßt damit die automatische Ausführung von Viren nicht zu.

Zu eurer Beruhigung: Ich bin auf jeden Fall nicht infiziert. ;) Die Virendateien schlummern alle in der Quarantänebox meines Antivirenprogramms Anti-Vir (kostenlose Personal-Edition)
Virusalarm
Ich habe in den letzten Tagen rund 10 virenverseuchte Mails erhalten. Besonderes "Schmankerl": Der Virus versendet bereits vorhandene Mails wahllos an andere Empfänger. Genauere Analyse folgt...

6.10.02

Ich sitze grad in Rom in der Universitaet am PC und habe grad einen Artikel geschrieben. Hier ist maechtig was los - langsam kann ich kein Spanisch mehr hoeren. Die Heiligsprechungsmesse war sehr ergreifend und jetzt hechel ich zu einem Benefizkonzert. Bis dann.